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Verbrennung – Mythos und Wirklichkeit

Die allgemeine Diskussion über die Müllverbrennung wird oft von gegensätzlichen Informationen über Vor- und Nachteile begleitet. In Wirklichkeit sind die Nachteile der Verbrennung bei den modernen Verbrennungsanlagen durch die bestehenden sehr strengen Anforderungen im Rahmen des Bewilligungsverfahrens und ihrer Betriebsphase massiv eingeschränkt. Risikofaktoren, durch die Menschen oder die Umwelt beeinträchtigt werden könnten, werden eliminiert oder sehr streng kontrolliert. Die Vorteile der Müllverbrennung kann jedenfalls jeder sehen. Welche? Über die Verbrennung herrschen jedoch auch weiterhin viele Mythen.

Mythen Wirklichkeit

Die Müllverbrennungsanlagen verursachen Verunreinigungen, erhöhen Gesundheitsrisiken und erhöhen das Risiko der Kontaminierung des umliegenden Landes.

Es stimmt, dass die Emissionen aus der Müllverbrennung ständig überwacht werden müssen. Jedoch werden derzeit sämtliche Müllverbrennungsverfahren so konzipiert und umgesetzt, damit die schädlichen Restemissionen den Emissionslimits gemäß der Richtlinie über die Abfallverbrennung (2000/76/EC) entsprechen.

Weitere Informationen: Incineration_Directive_2000_76.pdf


Sämtliche Emissionen werden ständig gemessen und es werden Online-Berichte an die verantwortlichen Institute erstattet. Außerdem werden die Anlieferungen sowie das Umfeld mit Hilfe von Bioindikatoren kontrolliert (Abnahme von Boden-, Wasser-, Pflanzen- und Tierproben – Nachweis von messbaren Schäden am Boden, an der Fauna und Flora).

Durch die Emissionen aus modernen Müllverbrennungsanlagen wird somit mit höchster Wahrscheinlichkeit unsere Gesundheit nicht beeinträchtigt, wobei es in der Wirklichkeit viel mehr schädlichere Emissionen aus Fabriken, der Automobilindustrie oder sogar bei der Kohle- und Holzverbrennung in unseren Häusern gibt.

Bei Müllverbrennungsanlagen handelt es sich um den größten Dioxinproduzenten. In den aus Kaminen entsteigenden Gasen enthaltenen Dioxine sind die größte Besorgnisquelle, da Verdacht besteht, diese sind krebsfördernd.

In den 80er Jahren wurde die Müllverbrennung für eine große Dioxinquelle gehalten. Inzwischen wurden die Technologien jedoch dermaßen verbessert, dass die Emissionen heute unerheblich sind.

Bei Dioxinen handelt es sich um ein unerwünschtes Produkt von vielen Produktionsverfahren, einschließlich Schmelzung, Chlorbleichung von Papierstoff sowie bei der Produktion einiger Herbizide und Pestizide. Bei einigen dieser Verfahren wird weit mehr Dioxin produziert als bei der Verbrennung.

Durch die Verbrennung wird das Produzieren von mehr Abfall provoziert, da die Betreiber eine ständige Abfallzufuhr benötigen, um ihre Tätigkeit nicht zu unterbrechen. Gegner behaupten, dass örtliche Behörden zu diesem Zweck auf Recycling und Pläne für die Reduzierung der Abfallproduktion verzichten.

Ausgenommen des Gewinnrecyclings und des Kompostierens von Abfällen aus der Trennsammlung bleibt immer noch genügend Restabfall, der zur Verbrennung geeignet und für jegliche andere Verarbeitung ungeeignet ist. Bei der Verwendung von Zentralbeheizung oder bei der Stromproduktion werden durch den Abfall wertvollere Rohstoffe, wie z.B.Kohle oder Erdöl, ersetzt.

Die durch die Verbrennung entstandene Asche kann nicht wiederverwendet werden. Sie ist kontaminiert und kann lediglich entsorgt werden.

Die Restasche aus den Müllverbrennungsanlagen wird für den Straßenbau verwendet.

Der Betrieb von Müllverbrennungsanlagen hat eine größere Luftverschmutzung zur Folge und belästigt aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens (Transport zur Müllverbrennungsanlage) entstandenen Lärm.

Müllverbrennungsanlagen können in der Nähe von Wohngebieten gebaut werden, da diese als eine Abfallquelle gelten. Dies hilft bei der Reduzierung des Verkehrsvolumens, der Verschmutzung, des Lärms, sowie selbstverständlich der Kosten für die Abfallbeförderung. Viele Müllverbrennungsanlagen verfügen über eine eigene Eisenbahnanbindung (Anschlussgleis). In der Müllverbrennungsanlage der .A.S.A. in Zistersdorf werden 70 % des Eingangsmaterials mit der Eisenbahn angeliefert. Dies vermindert den negativen Einfluss auf die Umwelt.

Verunreinigung vom Grundwasser

Müllverbrennung, die im Einklang mit den EU-Richtlinien ist, verursacht keine Verunreinigung von Wasserquellen (einschl. Grundwasser).


Vorteile der Verbrennungsverfahren

Energie aus Abfallanlagen (Müllverbrennungsanlagen)

  • Brennbarer Abfall im Rahmen der kontrollierten Bedingungen im Einklang mit der Richtlinie über Abfallverbrennung (2000/76/EC).
  • Reduzierung der Abfallmenge um ~90 %, lediglich eine kleine Menge wird auf Deponien, die als am wenigsten umweltfreundlich gelten, entsorgt.
  • Reduzierung der Gefährlichkeit von Abfällen.
  • Strom- und/oder Wärmeproduktion: Der in einer üblichen Anlage mit einer Leistung von 100.000 Tonnen pro Jahr hergestellte Strom gleicht ungefähr dem Stromverbrauch von 20.000 Haushalten, und wird in das Nationalnetz eingespeist. Die hergestellte Wärme kann je nach Bedarf in industriellen oder örtlichen Beheizungsprojekten verwendet werden,
  • Sortieren vom Restmüll, der anschließend in der Stahlverarbeitungsindustrie verwendet wird. Auf diese Art und Weise werden Primärrohstoffe gespart.

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Warum mit uns

  • Internationales Expertenteam

    Jeden Tag mehr als 4 416 Mitarbeiter aus 8 Ländern Mittel- und Osteuropas für Sie bereit und sorgen für ein reibungsloses Service.

  • Abfall als Resource

    Dank modernster Abfallaufbereitung werden jährlich 560 000 Tonnen Sekundärrohstoffe einer Verwertung zugeführt.

  • Just in time

    Mit fast 1.3 Millionen Behältern und Containern in allen Größen und  1 347 LKWs bzw. Spezialfahrzeugen sichern wir eine effiziente Sammlung für die weitere Behandlung.

  • Erfahrenes Dienstleistungsunternehmen

    Unser Kurzprofil: Service in 8 Länder für 1 379 Gemeinden und 4.9 Millionen Einwohner,   51 400 Industrieskunden und 21 Joint-Venture-Unternehmen.

FCC Environment CEE Gruppe in Fakten und Zahlen

1 347 LKWs und Spezialfahrzeuge

Mehr als 1 300 000 Sammel- und Transportcontainer und Abfallbehälter

96 Abfallsammelzentren

18 Umladestationen

31 Sortieranlangen

11 Aufbereitungsanlagen für Ersatzbrennstoffe (RDF) 

9 Splittinganlagen 

21 Mechanisch-biologische Aufbereitungsanlagen und/oder Kompostierungsanglagen

27 Deponien

1 Anlage zur thermischen Verwertung von Haushalts- und Gewerbeabfällen

1 Anlage zur thermischen Verwertung von gefährlichen Abfällen

4.9 Mill. Einwohner bedient

4.1 Mill t/a Abfall verarbeitet

in 8 Ländern aktiv

51 400 Industriekunden

Partner von 1 379 Gemeinden

21 Joint-Ventures mit Gemeinden

Mehr als 0.56 Mill. t/a Sekundärrohstoffe bearbeitet

200 GWh/a Strom erzeugt (Verbrennungsanlagen und Deponien)   

4 800 Kilometer Straßen gereinigt

644 Hektar Grünflächen gepflegt

Did you know?
FCC CEE Group has more than 10 years of experience in used clothes business
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300 to 400 kg of compost can be produced from 1 tonne of biodegradable waste
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Metals and glass are 100% recyclable
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In Europe, up to 90% of the green glass bottle is made of recycled glass
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More than 0,7 litres of base lube oil can be produced from 1,0 litre of used mineral oil and is being used for engine, transmission and hydraulic oils
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With the energy needed for productions of 1 drink can from bauxite, it is possible to produce 20 cans from recycled aluminium
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Recycling of 1 tonne of steel saves 1.100 kilograms of coal, and 55 kilograms of limestone
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Used paper can be recycled and used in fresh paper production up to 6 times
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Recycling 1 tonne of paper saves more than 2 tonnes of wood
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1 tonne of refuse-derived fuael produced by fcc 600 kilograms of heating oil or more than 800 kilograms of stone coal
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Recycling of plastics saves limited virgin raw materials (crude oil and natural gas) and reduces energy consumption by 80 to 90%